A. war kürzlich an einer Parlamentssitzung des kosovarischen Parlaments. Und wie endet das Ganze?
Schaut mal hier:
http://www.nzz.ch/bildstrecken/bildstrecke/die_welt_in_bildern-1.965596#&gid=1&pid=3
Nach dieser etwas eigentümlichen Interpretation der Art und Weise, wie ein Parlament arbeiten soll, wurde erst einmal eine Pause eingeschaltet. Danach entschied das Ratspräsidium, die Parlamentssitzung unter Ausschluss der tränengassprühenden Opposition in einem anderen Sitzungszimmer weiterzuführen.
Die wenigen Diplomaten, die als Gäste vor Ort waren, wurden vom Sicherheitspersonal in diesen anderen Raum geführt. Dabei ging es durch ein Treppenhaus, vorbei an Unmengen an Sicherheitsleuten in Zivil, ein Teil davon präventiv mit Gasmasken ausgestattet. Da der US-Botschafter mit seinen Sicherheitsleuten auch dabei war, ging ich davon aus, dass uns nicht viel passieren kann... Wie sich aber herausstellte, hat die Opposition tatsächlich versucht, in den improvisierten Sitzungsraum zu gelangen, auch wieder mit Hilfe von Tränengas. Dieser Versuch führte dazu, dass eine Oppositionspolitikerin selber ins Spital musste, weil sie zuviel vom eigenen Gas erwischte. Ein anderer Oppositionspolitiker geriet in den Nebel seines eigenen Pfeffersprays:
http://www.kosovapress.com/en/nacional/albin-kurti-u-lendua-nga-sprej-qe-hodhi-vet-56439/
Nach zwei Tagen Krawall ist es nun wieder ruhig in der Stadt. Proteste sind erst wieder für den 28. November angekündigt. Mal schauen, wann A. in die nächste Parlamentssitzung geht...
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